Tagesgeldvergleich
Tagesgeld Prämie
Hohe Tagesgeldzinsen waren immer ein Mittel um Kunden irgendwie zu locken. Im Bereich der Girokonten sind die Lockmittel öfter Notebooks oder andere Geschenke. Auch im Bereich von Tagesgeldkonten gibt es immer häufiger Prämien, die vergeben werden. Auch hier sind es Notebooks, Netbooks, Kameras oder sogar Reisen. Ziel ist natürlich eine bessere Kundenbindung. Der Kunde soll kein Tagesgeldhopping betreiben, sondern bei der entsprechenden Bank bleiben.
Tagesgeld und Depot
Immer öfter liest man über die Kombination Tagesgeld und Depot. Tatsächlich steigen die Tagesgeldzinsen an, wenn man dazu noch ein Depot nimmt. Der Kunde wird gelockt und belohnt, wenn er ein Depot abschließt. Diese Kombination, auch Depot-Bundle oder Tagesgeld-Bundle genannt, gibt es in Deutschland immer häufiger. Allerdings muss das Depot dann auch eine entsprechende Höhe haben, meist über 50.000 Euro.
Es gibt sogar Angebote bei denen man über 100.000 Euro im Depot haben muss. Das haben natürlich die Wenigsten und darum erübrigt sich dieses Angebot.
Tagesgeldvergleich oder Festgeld anlegen
Viele stellen sich nach Aktiengewinnen, einer Erbschaft oder dem Erreichen eines bestimmten Geldziels die Frage wie das Geld weiter sicher angelegt werden soll. Tagesgeld bedeutet Sicherheit und schnell verfügbares Kapital. Festgeld bedeutet Sicherheit, feste Zinsen, aber leider keine schnelle oder tägliche Verfügbarkeit. Vielen Anlegern ist es sehr wichtig permanent auf das eigene Geld zugreifen zu können. In Bezug auf Verzinsung sind sich beide Geldanlagen sehr ähnlich. Zwischen 1 und 5 Prozent liegen die Zinsen, beim Festgeld wird einem meist ein höherer Zinssatz garantiert als beim Tagesgeld. Die Verzinsung hängt von dem allgemeinen Zinsniveau ab.
Der Preis für die absolute Sicherheit ist, dass man niemals Renditen von 10 bis 20 Prozent erreichen kann. Diese Werte sind absolut utopisch und nur mit Aktien oder Fonds erreichbar.
Rendite Tagesgeld
Wie hoch ist die Rendite bei Tagesgeld? Derzeit sind 5 Prozent Zinsen utopisch, denn die Leitzinsen sind so tief wie schon lange nicht mehr. 2-4% Zinsen bekommt man noch bei Direktbanken und Banken im Ausland. Hausbanken wie eine Sparkasse kann in Zeiten der Krise einfach nicht mehr als 0,5 bis 2 Prozent bieten, denn Geld ist derzeit billig zu haben. Wenn man 100.000 € auf dem Konto hat, so bekommt man nicht mehr 400 € monatlich, sondern nur noch höchstens 80 Euro monatlich. Das ist ein gewaltiger Unterschied, niemand kann nun mehr von seinen Zinsen die Miete bezahlen.
Alle hoffen, dass die Tagesgeldzinsen 2010 höher als 2009 sein werden, dass sie extrem angehoben werden. Der Wirtschaft wird es vieleicht nicht gut tun, den Sparern aber auf jeden Fall.
Tagesgeld Bank
Direktbank Tagesgeld
Warum ist man mit Tagesgeld bei einer Direktbank oft besser dran? Man hat hier deutlich höhere Zinsen, zwischen 2 und 5 % Zinsen für Tagesgeld sind hier drin, auch in Zeiten der Finanzkrise. Eine Direktbank hat keinerlei Filialen und auch weniger Personal, somit weniger Kosten. So kann die Bank wiederum günstiger Kredite gewähren oder eben Tagesgeld anbieten.
Im Internet kann man einen Tagesgeld Vergleich bzw. Festgeld Vergleich machen und so ganz schnell und einfach sehen wo die besten Konditionen sind. Hierbei geht es nicht nur um hohe Zinsen, sondern auch darum welche Direktbank in den Bankensicherungsfonds einzahlt und ob es von der Bank nicht vieleicht doch eine Filiale gibt.
Tagesgeld Gebühren?
Tagesgeld Kosten Kontoführungsgebühren
Die wenigsten Banken verlangen Kontoführungsgebühren für das Tagesgeldkonto. Schließlich ist die Bank froh darüber, dass man sein Geld bei ihr anlegt. Nur Personen, die das erste Mal ein Tagesgeldkonto eröffnen fragen nach Kosten. Für alle anderen, besonders Menschen, die mehrere Tagesgeldkonten haben bzw. Tagesgeldhopping betreiben ist es ganz normal, dass keinerlei kosten anfallen wenn man der Bank Geld leiht. Jeder macht einen Tagesgeldvergleich bevor er ein Tagesgeldkonto eröffnet.
Die Kontoführungsgebühren fallen meist nur bei Girokonten an, wobei es im Internet Gang und Gebe ist, dass auch diese Konten für den Kunden kostenlos sind. Ein Tagesgeldkonto ist meist nicht für den Zahlungsverkehr freigegeben, weil hier natürlich oft ungewöhnlich hohe Mengen Geld liegen. Aus diesem Grund benötigt man häufig noch ein extra Girokonto bei seinem Tagesgeld-Anbieter.