Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?
Gerade wenn das Geld nicht so locker sitzt scheuen sich viele davor eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Bei kaufmännischen Berufen zahlt man ca. 15 Euro pro Monat für die Berufsunfähigkeitsversicherung bei einer Versicherungssumme von 500 € (500 € Rente pro Monat). Aber bei einem Maurer können es schonmal 40 Euro aufwärts sein.
Was passiert wenn man berufsunfähig wird? Nun, eventuelle Operationen und Reha-Maßnahmen zahlt meist die Krankenversicherung bzw. Unfallversicherung. Aber keiner ersetzt es einem, dass man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Und genau dafür ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung da.
Wer keine hat, der wird(wenn er nicht etwas anderes ausübt) Hartz 4-Empfänger. Der Staat zahlt nichts mehr. Das ist ein enormes Risiko, dessen sind sich viele nicht bewusst.
Der Haken bei den Berufsunfähigkeitsversicherungen ist oft: Ab wann ist man Berufsunfähig? Es gibt Policen, die besagen man könne noch am Computer arbeiten, wenn man nur mit einem Finger auf eine Taste drücken könne. Bei dieser Art von Versicherung muss man jede einzelne Passage genau lesen.
Wenn sie vor Abschluss der BU mal einen Unfall o.ä. gehabt haben wodurch sie berufsunfähig werden könnten, dann tritt die Berufsunfähigkeitsversicherung in diesem Falle auch nicht ein. Das sollte jedem klar sein. Man sollte nichts bei Abschluss einer BU verheimlichen. Denn Versicherungen forschen und wenn sie etwas finden, was sie nicht angegeben haben wird meist nichts gezahlt.
Zudem ist es den anderen Versicherten gegenüber unfair, weil ihre Beiträge dazu verwendet werden ihre Berufsunfähigkeit, die sie schon vorher erahnten, zubezahlen. Somit steigen dann wieder die Beiträge für die anderen Versicherten.
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